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Hersteller setzen auf 3D-Technik.
Spezielle Brillen und TV-Geräte auf dem Vormarsch.
3D-Technik
könnte bald im Heimkino- und TV-Sektor stark an Bedeutung gewinnen.
Samsung, Sony und LG stellen auf der CES in Las Vegas neue
Flat-Panel-TV-Geräte vor. Auch im Bereich der mobilen Endgeräte scheint
die dreidimensionale Bildtechnik langsam in Fahrt zu kommen.
Lesen Sie die aktuellen Informationen zu dieser neuen 3D-Technik.
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3D-Fernsehen jetzt ohne Hilfsbrillen -Displaytechnologie und Anbieter |
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Displaytechnologien ermöglichen räumliches Sehen mit freiem Auge
Wie
3D-Fernsehen von morgen aussehen könnte, zeigen derzeit die Wissenschaftler des Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik, HHI www.hhi.fraunhofer.de auf der CeBIT. Das Besondere daran: Anders als bei bereits etablierten 3D-Kinovorführungen oder 3D-Computerspielen präsentiert Fraunhofer Displaytechnologien, die gänzlich ohne Hilfsbrille genutzt werden können. Der räumliche Effekt entfaltet sich also direkt vor dem freien Auge des Betrachters. Das 3D-Sehen ist dabei weitgehend unabhängig vom Abstand und vom Winkel, in dem sich der Fernsehzuschauer befindet.
Dazu notwendig ist
ein spezieller 3D-Bildschirm, wie er bereits von Philips www.wowvx.com erhältlich ist. Das Prinzip derartiger Multi-View-Bildschirme ist, dass das Bild in mehrfacher Ausfertigung nebeneinander gelegt wird. Das rechte und linke Auge sucht sich abhängig vom Betrachtungsstandort jeweils einen dieser sogenannten Views aus.
Das Gehirn verarbeitet die beiden Views wie im realen Leben zu einem Bild - man kann folglich ohne 3D-Brille räumlich fernsehen. Bei den von Fraunhofer gezeigten Filmen wurden neun Views verwendet. Das bedeutet, dass das Bild von insgesamt acht Standpunkten um den Fernseher herum räumlich und scharf gesehen werden kann. Verändert man die Blickposition kann es passieren, dass beide Augen nur über einen einzigen View mit Bildinformationen versorgt werden, was in unscharfem Bildmaterial resultiert.
Um dieses Problem zu umgehen, können theoretisch auch 30 bis 40 Views in einen Film gepackt werden. Aufgrund der physisch begrenzten Pixelanzahl eines Displays, mit der die Views auskommen müssen, verschlechtert sich allerdings die Auflösungsqualität mit zunehmender View-Anzahl.
Das Fraunhofer-Institut entwickelt im Rahmen des europäischen
Forschungsprojekts
3D4YOU (www.3d4you.eu) Verfahren, um die Übertragungskette für dreidimensionales Video zu optimieren und derartige Multi-View-Bildschirme, auch autostereoskopische Geräte genannt, zu unterstützen. Unter anderem soll ein geeignetes Produktions- und Übertragungsformat gefunden werden, in dem die Tiefeninformation des Bildes untergebracht werden kann.
Nicht minder spannend präsentiert sich das
Fraunhofer-Projekt
Free2C_digital Display, das als erstes autostereoskopisches 3D-Display in Automobilen Einzug halten soll. Auch hier kann der 3D-Effekt ohne Spezialbrille erlebt werden.
Für die plastische Darstellung des Bildes werden jeweils zwei Ansichten eines Bildes gerendert und ineinander geblendet.
Kopf- und Augen-Tracking-Systeme passen die gezeigten Bilder dem Blickwinkel an und sorgen dafür, dass beim Fahrer ein 3D-Bild entsteht, erklärt Bernd Duckstein vom Fraunhofer Institut HHI im pressetext-Interview. Im gezeigten Autocockpit messen zwei Kameras die Position und den Abstand der Augen und errechnen darauf basierend jeweils das Bild, das für das rechte und das linke Auge bereitgestellt werden muss.
Das geplante 3D-Armaturenbrett soll neben individuell gestaltbaren Tachometer- und Drehzahlanzeigen auch Raum für Straßenwarnungen und eine Reihe von Zusatzinformationen bieten, die im Bedarfsfall dreidimensional nach vorne geholt werden können.
Auch die Integration von 3D-Kartenmaterial zur besseren Orientierung direkt im Cockpit-Display ist denkbar. Natürlich steht der Sicherheitsaspekt im Vordergrund. Es muss gewährleistet sein, dass die dargestellte Information nicht vom Straßengeschehen ablenkt. Prinzipiell gehen wir aber davon aus, dass dreidimensionale Darstellungen besser von Fahrern verarbeitet werden können, da diese dem natürlichen Sehen näher kommen, unterstreicht Duckstein.
> Weitere Informationen zu 3D und 3D-Animationen..
etm/rd
dp
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Spezielle 3D-Brillen und TV-Geräte auf dem Vormarsch. |
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Der Entertainment Markt präsentiert auch 2009 neue Unterhaltungselektronik. Positive Stimmung auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas (CES). Auf der Messeveranstaltung werden 130.000 Besucher und eine Vielzahl innovativer Hightech-Neuvorstellungen erwartet.
Ein wesentlicher Schwerpunkt wird dabei vor allem auf neuen Produkten im Bereich der 3D-Technik liegen. Bestes Beispiel hierfür ist der Grafikchip-Hersteller Nvidia, der auf der CES eine spezielle 3D-Brille vorstellen wird, die eine Wahrnehmung von dreidimensionalen Bildern auf herkömmlichen Computerbildschirmen möglich machen soll. Laut Bericht des US-Portals Newsvine wird das "Geforce 3D Vision" genannte Gerät per Funk mit dem PC verbunden und ermöglicht dem Nutzer, mehr als 350 existierende Computerspiele auch im 3D-Format zu spielen.


Neben dem Einsatz im Games-Segment könnte die 3D-Technik aber auch bald im Heimkino- und TV-Sektor stark an Bedeutung gewinnen. So werden etwa Samsung, Sony und LG neue Flat-Panel-TV-Geräte auf der CES vorstellen, die sich zusätzlich zu einer integrierten Internetanbindung auch durch eine weiterentwickelte 3D-Fähigkeit auszeichnen. Auch im Bereich der mobilen Endgeräte scheint die dreidimensionale Bildtechnik langsam in Fahrt zu kommen. Ein Beispiel hierfür ist das Joint-Venture Toshiba Matsushita Display, das Insiderinformationen nach ein drei bis neun Zoll großes Display auf der CES präsentieren wird, das eine Betrachtung von 3D-Bildern ohne die Zuhilfenahme von speziellen Brillen ermöglichen soll. Der dabei genutzte 3D-Film soll sich leicht in aktuelle Displays integrieren lassen und sowohl die Darstellung von 2D- als auch 3D-Bildern erlauben.
Um die Nutzerschaft gleich an Ort und Stelle von den Vorzügen der dreidimensionalen Darstellungstechnik zu überzeugen, wird CES-Besuchern die Möglichkeit geboten, sich die 3D-Übertragung eines US-amerikanischen Football-Spiels anzusehen. Das Sportereignis wird dabei mit
speziellen hochauflösenden Kameras von Sony gefilmt und über den US-Pay-TV-Kanal Fox ausgestrahlt. "Die USA sind hier wieder einmal ein Vorreiter. Ich gehe aber davon aus, dass sich auch in Europa ein Markt für diese 3D-Übertragungstechnik finden wird", stellt Helmut Digel, Direktor des Instituts für Sportwissenschaft der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (IfS) fest. Schließlich biete die 3D-Technik ihrem Nutzer ein erweitertes Seherlebnis. "Im Sport geht es sehr stark um Emotionen. Mit jeder weiteren Dimension, die der Mensch noch wahrnehmen kann, steigt die Intensität des Zusehererlebnisses", meint Digel.
Dass die fortschreitende Entwicklung im Bereich der 3D-Technik nicht nur auf der CES, sondern auch auf der bereits gestarteten Macworld in San Francisco eine wesentliche Rolle spielt, beweist der deutsche Optikkonzern Carl Zeiss. Dieser hat erst gestern eine neue Videobrille vorgestellt, mit dessen Hilfe Filme vom eigenen iPod oder iPhone auf eine virtuelle Großleinwand projiziert werden können.
> Weitere
Informationen zu 3D und 3D-Animationen..
etm/rd
dp
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