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Die Entwicklung der HD-DVD und Blu-ray Disc
Bereits die DVD ist ein Trägermedium mit 4,5GB (DVD5) oder 8,5GB (DVD9) Datenvolumen. Bei der Entwicklung der HD-DVD und der Blu-ray Disc schöpften die Entwickler jedoch aus ganz anderen Töpfen. Diese unterscheiden sich gegenüber der klassischen DVD im Wesentlichen durch eine höhere Speicherkapazität und Datendichte. Um der Historie Rechenschaft zu leisten hier der Hinweis, dass die mittlerweile bereits durch den Formatkrieg eingestellte HD-DVD als "Single Layer" über 15 GB und als "Dual-Layer" bis zu 30 GB verfügte.
Bei der Blu-Ray Disc (auch BD genannt) gingen die Entwickler sogar noch weiter. So verfügt die BD derzeit über ein Speichervolumen von 25GB "Single Layer" und bis zu 50GB als "Dual-Layer". Die Blu-Ray Disc besteht aus einer 11 mm dicken Polycarbonatscheibe, auf die eine 1 mm dünne PC-Folienschicht (Cover Layer) aufgebracht wird.
Die hohe Datendichte der Blu-Ray wird erzielt, indem hier die neue Technologie eines „blauen“ Lasers" zum Einsatz kommt, der durch die Reduzierung der Wellenlänge von 650 nm auf 405 nm eine feinere Abbildung (Pit-Struktur) und Auslesung der Daten ermöglicht.
Zum Vergleich: Die damalige HD-DVD bestand wie die DVD aus 2 Polycarbonatscheiben mit jeweils 0,6 mm Dicke. Diese Hälften wurden miteinander verklebt; so das man eine 12mm starke Disc erhielt.
Sowohl für die Blu-Ray Disc als auch für die verabschiedete HD-DVD wurden alternative Kleber entwickelt, die gegenüber der DVD eine weit dünnere Auftragung und im Falle der Blu-Ray eine problemlose Verbindung von Kleberschicht und Layer ermöglichen sollen. Die Auftragung des Klebers kann in unterschiedlichen Verfahren (zentrifugale Verteilung oder Tape-Bonding) erfolgen, wobei formatabhängig u. U. auch Kombinationen möglich sein sollen.
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